In Worte gefasste Gedanken Mareike Wichmann

In Worte gefasste Gedanken

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Matt der müden Augen Glanz

Warum sehnt man sich so nach der "guten alten Zeit"??

Endlich wieder alles normal,
einfach...
und so wie es einem gefällt?
So wie es früher war,
Kind sein,
einfach das machen wozu man Lust hat,
wieder Kind sein
und glücklich das Leben genießen
- so einfach wie es damals war.

Die damals scheinbar unüberwindbaren Probleme erscheinen heute als Kinderkram.
Heute sieht man vieles anders!
Viele andere Dinge rücken ins Zentrum...
...und trotzdem sehnt man sich nach so vielen Dingen zurück,
weil man weiß wie schön es war....
...Wie leicht und einfach....

... Jetzt lebt man doch nur noch dafür Allen und Allem gerecht zu werden
und hat zu hohe Ansprüche an sich selbst.
Aber was ist, wenn man seinen eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden kann???
was dann???
Einfach alles hinschmeißen und im Meer wie Treibgut herumschwimmen?
Die Augen geschlossen,
die Ohren zu....
einfach nur herumtreiben und nichts mehr
sehen,
hören,
fühlen,
tun
und vor allem DENKEN!!!

Nichts tun....
spüren, wie der Druck abfällt....
es hat sich angefühlt wie eine Last,
eine Last die man jahrelang mit sich rumgeschleppt hat!
Sie würde einfach von einem abfallen...
.... einfach in die Tiefe des Meeres.
Sie wäre nicht mehr da,...
...würde vollkommen verschwinden...

Die Art der Last hat sich im Laufe der Jahre verändert,
ist wie ein Paket,
wie ein Rucksack geworden,
Jahr für Jahr lösten sich Teile daraus
und
trotzdem kam dreifach so viel hinzu.
Doch aufgeben stand nie zur Debatte,
ja viele Zweifel,
aber aufgeben!?

Niemals....
.......oder doch?
Immer war man zweites Rückgrat für jeden - egal was war...
...Was ist, wenn dieses Rückgrat jetzt endgültig kaputt zu brechen droht?
Einem alles zu viel wird,
man nicht mehr ein noch aus weiß
und alles schief läuft was schief laufen kann?!
Das Paket, der Rucksack einem zu schwer wird?

Einschlafen mit den Gedanken welche Aufgaben am nächsten Tag erledigt werden müssen...
... aufwachen mit der Frage im Kopf: "Wie schaff ich das alles?"
Alles erscheint schwer und unüberwindbar,
ein riesen großer Berg den es zu erklimmen gilt;
... es gibt nur keinen vorgefertigten Weg...
der Weg muss erst selbst geebnet werden.

Doch immer wenn man denkt,
es geht gar nichts mehr,
einem alles zu viel wird,
man kaputt zu gehen droht
man einst geliebte Personen unendlich stark vermisst,
man weiß, dass es nie mehr so wie früher wird
.....und der Berg mit allen Problemen zu hoch ist,......
............. dann kommt irgendwer in dein Leben,
der dich gleich 100 Meter höher auf den Berg hebt und hilft,....
hilft, den Weg zu ebnen...
... und das Rückgrat stärkt.
Es braucht Zeit, aber das was vor dem Berg lag,
Vergangenes,
mühevoll und unter Schmerzen Zurückgelassenes,
alles kann nach und nach verarbeitet werden,
stellt kein Bestandteil des Lebens mehr da
oder man lernt damit zu leben,
damit umzugehen,
es hinzunehmen;

... man ist gewillt
- mit der Stütze im Rücken -
alles abzuschließen,
um nicht endgültig daran zu zerbrechen..............

Alleine wäre dies nämlich niemals möglich,....

08.04.2014
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