In Worte gefasste Gedanken Mareike Wichmann

In Worte gefasste Gedanken

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Zwischen Himmel und Hölle

Wer sind diese Menschen, deren Dasein sich zwischen Himmel und Hölle abspielt? Sie nennen es Erde, Welt oder Grüner Planet. Die Menschen, es gibt viele Arten und doch sind sie alle gleich. Du bist wie ich und ich wie du, richtig? Doch wenn man sich fragt, was unser Dasein prägt, steht man vor einer berechtigten Frage. Was genau beeinflusst eigentlich einen Menschen? Wie wird das Dasein beeinflusst? Durch den Ort wo ich lebe? Durch das was sich zwischen Himmel und Hölle abspielt? Durch den Ort wo du lebst? Durch die Art zu leben? Diese Fragereihen könnte ich nun beliebig weiterführen. Die Existenz und die Art zu leben wird von vielerlei Dingen gleichermaßen geprägt und beeinflusst. Schon bei der Geburt ist ein Weg vorgezeichnet. Die Familie ist nicht variabel. Sie ist ein vorgezeichnetes Konstrukt, welches mich bereits vor meiner Geburt in sich aufgenommen, gar verschlungen hat. Das Konstrukt kann bei den unterschiedlichsten Menschen ganz verschieden sein und doch lernt jeder damit zu leben - oder scheitert bitterlich. In meinem Fall war es nicht einfach, doch gab es Etwas zwischen Himmel und Hölle. Etwas Abstraktes und Unsichtbares, dass selbst in den größten Streitmomenten spürbar - ja fast greifbar war. Ich könnte es als Zusammenhalt, Vertrauen und gegenseitige immer währende Verantwortung einander gegenüber und Liebe nennen. Bedingungslose Liebe. Wir sind so wie wir sind. Noch vor der Geburt. Viele Menschen lernt man während des unbestimmt langen Daseins kennen, lieben und vermissen. Du gleichermaßen wie ich - oder? Wie ist deine Geschichte? Wie war dein Weg von deiner Geburt bis zum heutigen Tag? Wann denkst du an deine Vergangenheit? Ist dein vergangens Leben schön gewesen? Was hast du erlebt? Wen hast du kennengelernt? Hattest du eine schöne Kindheit? Wen musstest du bereits gehen lassen? War es richtig?
Es passieren unfassbare Dinge, die vorbestimmt sind. Magst du mir glauben? Ich will mir manchmal nicht mal selber glauben. Denn zwischen Himmel und Hölle geschehen Dinge, die möchte man nich geschehen lassen. Doch kannst du sie ändern? Vieles musste ich geschehen lassen, ob wohl ich inständig gehofft habe, sie würden nicht mal in einer endlosen Nacht gefangen in der Traumwelt passieren. Ist unser Dasein von solchen Dingen geprägt? Dieses Dasein, welches unbeeinflussbar erscheint? Dein Weg scheint vorgezeichnet. Doch wenn du nur früh genug anfängst schöne Dinge zu träumen, kannst du es dann ändern? Kannst du deinen vorgezeichneten Weg verlassen und alles anders machen? Willst du es denn ändern? Ich wollte es und habe es geschafft. Ich habe akzeptiert, dass manche Dinge so kommen wie sie kommen. Dass mein Dasein stets von unveränderlichen undvermeidbaren Dingen geprägt ist und solange es währt, auch immer davon geprägt sein wird. Kannst du es auch akzeptieren? Verstehst du? Du musst manchmal loslassen, damit du nicht auch in eine tiefe Dunkelheit gezogen wirst. Damit du wieder aufatmen kannst. Es ist egal an welchen Orten du lebst. Du wirst es verstehen. Und es wird wehtun. Vielleicht hat es dir auch bereits innerliche Schmerzen bereitet? Doch wenn du nur fest an deine Träume glaubst, kannst du jeden Berg erklimmen. Manchmal sind die Steine und die Felsen scharfkantig oder locker. Denke daran, bedächtig hochzuklettern, vorwärts zugehen. Wage einen Schritt nach dem Nächsten. Riskiere etwas. Doch denke stets daran, Pausen einzulegen und weise auch eine angebotene Hilfe nicht zurück. Es gibt Menschen, die mit dir gehen, dich sichern und dir Halt geben. Doch achte stets auf das Vertrauen und die Verantwortung, welche du diesem Menschen gegenüber hast. Handle bedächtig und du wirst deinen Weg finden. Wäge das Risiko und den Gewinn ab, bevor du handelst und denke stets daran, dass es noch andere Menschen mit anderen Wegen neben dir gibt. Was sie antreibt. Lass dich nicht von ihrem Strom mitreißen. Niemals vergessen solltest du deine Geschichte. Deine Vergangenheit und das Zwischenmenschliche, nicht greifbare zu den Menschen, die dich schon vor deiner Geburt bedingungslos geliebt haben - bevor sie dich überhaupt kannten. Kannst du daran denken? Wirst du diese Worte immer in dir tragen? Denke immer wieder über das Dasein nach. Es wird dir guttun. Auch wenn es in manchen Situation eine Leere in dir hervorrufen oder dich freudig durch die Welt gleiten lässt. Denke stets daran. Die Existenz der Menschen in deiner Nähe währt niemals ewig. Ich denke jeden Tag daran. Ich lasse es zu und bin traurig, wenn ich traurig sein will. Ich bin glücklich, wenn ich einen Moment voller Glück und Liebe spüren durfte. Ich bin froh über jeden Moment, den ich mit den Menschen, die ich liebe und schätze, verbringen kann. Ich bin umso trauriger, wenn ich sie nicht sehen kann. Das Dasein eines Jeden zwischen Himmel und Hölle kann in jeder Sekunde vorüberziehen. Darum denke über das Konstrukt nach, in das du hineingeboren wurdest. Denke an die Menschen, die dir helfen, einen Berg zu erklimmen, die dir Sicherheit geben, die dir Liebe geben, die mit dir traurig sind. Halte sie stets in Ehren. Denn im Grunde sind wir doch alle gleich und haben alle dasselbe Ziel: Unser Dasein zwischen Himmel und Hölle mit Leben zu füllen, oder?

29.09.2014
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