Frei das Wort! Frei der Gedanke! Peter Wohlrab

Frei das Wort! Frei der Gedanke!

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Bittersüß

Kommen, gehen, verschwimmen.
So hell ist das Licht, wo versucht die eigene Helligkeit zu bezwingen.
Aussichtslos ohne Tau, ohne Halt, zwischen drückenden Wolken gefangen,
liegen die trunkenen Sterne.
Verloren und doch frei.
Gelöst aus dem verkrachten Himmel.
Donnergröhlen, Blitzgewitter.
Streit ist da wo die Stille ihre Stimme schmachtend erhebt.
Dort wo die wilden Hyänen wohnen,
die Ebene der traurigen, tristen Gräser,
die jedes mal aufs neue jammern.

Dabei liegen fette Raupen auf den Straßen,
Schick dich an zu verstehen
Laubblätterregen und Windmosaik
Lieber zwischen Tieren, als gekrönten Scharlatanen
Trautes Heim der Friedenstaube
abgebrochen
Federn hell und dunkel
reden schwer, reden lieber ungezogen
so fern das Loblied
fröhlich klingt

Lügen auf den klebrigen Schneidebrettern gemütlich kleingehackselt
Gericht serviert
gut geschmeckt

Tränen zum Gruß
lachen zum Abschied
Kein Körnchen
nur Augen die lieber sehen
statt stieren

Dem König eine graue Maus vor die Füße gesetzt
Mit den Gauklern
Galgenhumor bewiesen
Traum aus, keine Möwe mehr am Himmel

der Wald geht mit eigenen Beinen
Kieselstraßen, Laubbezug
Die Kinder spielen barfuß, die Träume liegen weit
Eins, zwei, drei
der Traum ist jetzt vorbei.

12.06.2014
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