Frei das Wort! Frei der Gedanke! Peter Wohlrab

Frei das Wort! Frei der Gedanke!

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Der da tanzt......

Der Seligkeit anheim fallen.
Du der dem blinden die Augen gabst,
seine runzligen Falten im Gesicht bemalte
und keine Furcht vorm erwachen hat.

Der dessen Stern, in klobig alten Lutschbonbons versiegelt liegt,
um eines Tages zu leben,
leben neben den borkigen Bäumen,
der verschollenen Parks.

Der Plätze wo kein Möwengekreisch dem Vogelzwistschern gleicht,
Katzen die Welt mit feurigen Schriftzeichen beschmieren,
damit der kalten Liebe
kein Trost gegeben wird.

Dämonen sind der Engel nervige Verwandschaft,
direkt in des Satans Schoss gelegt,
mit Stimmen gefüttert und groß gezogen.
Da die Büchse dem geöffnet wurde,
der dort wandelt
in den alten versiebten Bordsteinpfützen.

Und tanzt vor lauter schäumenden Überdruss.
Da die Büchse offen steht
und es war nichts Gutes darin,
wo die geisterhaften Gedanken dem Wahren leugnen.

Unter dem Bordstein, liegt jetzt deren Manifest,
zeitig in den Fels geschlagen,
die Krallen fordernd in die Lüfte gereckt.

Der da tanzt,
ist blind von Geburt an,
beschrieben mit den letzten frohen Farben.

Aber die Parks verlieren an Laternenlicht,
voll Glanz und Torheit dem Getriebenen
gewidmet.
Kein sein,
dem letzten der da tanzt.

21.01.2014
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