Buchzitate (Seite 113)
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Buchzitate - Zitate aus Büchern


Zitat von Robert Musil in Der Mann ohne Eigenschaften (Buchzitat)

Die Ichsucht ist die verläßlichste Eigenschaft des menschlichen Lebens.

Zitat von Yuu Watase in Fushigi Yuugi - Genbu Kaiden (Buchzitat)

Das Leben ist kurz.
Also verliebe dich, Mädchen,
bevor das Rot deiner Lippen verblasst,
solange dein Blut noch in Wallung ist.
Denn es gibt kein Morgen.

Das Leben ist kurz.
Also verliebe dich, Mädchen!
Nimm seine Hand und steig in sein Boot,
schmieg deine rote Wange an die seine!
Denn hier wird euch niemand stören.

Das Leben ist kurz.
Also verliebe dich, Mädchen!
Deine weiche Hand auf seiner Schulter
ist wie ein Boot auf den Wellen.
Denn niemand sieht euch zu.

Das Leben ist kurz.
Also verliebe dich, Mädchen,
solange dein Haar noch schwarz leuchtet
und dein Herz noch brennt vor Leidenschaft.
Denn ein Tag wie heute kommt nie wieder.

Zitat von Walter Moers in Die Stadt der träumenden Bücher (Buchzitat)

'Sie gehören tatsächlich zu denjenigen Träumern, die glauben, alle Antworten stünden in Büchern, nicht wahr? Aber Bücher sind nicht grundsätzlich hilfreich und gut. Sie können sogar ausgesprochen bösartig sein. Haben Sie jemals etwas von den Gefährlichen Büchern gehört? Manche von ihnen töten schon durch die kleinste Berührung.'
Dann wurde mir schwarz vor Augen.
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Zitat von Antoine de Saint-Exupéry in Der kleine Prinz (Buchzitat)

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
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Zitat von Antoine de Saint-Exupéry in Der kleine Prinz (Buchzitat)

Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse.

Zitat von Lewis Carroll in Alice im Wunderland (Buchzitat)

'Ich bin ganz deiner Meinung', sagte die Herzogin; 'und die Moral davon ist: 'Scheine, was du bist, und sei, was du scheinst' - oder einfacher ausgedrückt: 'Sei niemals ununterschieden von dem, als was du jenem in dem, was du wärst oder hättest sein können, dadurch erscheinen könntest, dass du unterschieden von dem wärst, was jenen so erscheinen könnte, als seiest du anders!'

Zitat von Johann Wolfgang von Goethe in Faust (Buchzitat)

Es irrt der Mensch, solang er strebt.

Zitat von Walter Moers in Die Stadt der träumenden Bücher (Buchzitat)

'Eins noch Junge, was du dir merken musst: Es kommt nicht darauf an, wie eine Geschichte anfängt. Auch nicht darauf wie sie aufhört. Sondern auf das, was dazwischen passiert.'
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Zitat von Georg Wilhelm Friedrich Hegel in Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus (Buchzitat)

- eine Ethik. Da die ganze Metaphysik künftig in die Moral fällt - wovon Kant mit seinen beiden praktischen Postulaten nur ein Beispiel gegeben, nichts erschöpft hat -, so wird diese Ethik nichts anderes als ein vollständiges System aller Ideen oder, was dasselbe ist, aller praktischen Postulate sein. Die erste Idee ist natürlich die Vorstellung von mir selbst als einem absolut freien Wesen. Mit dem freien, selbstbewußten Wesen tritt zugleich eine ganze Welt - aus dem Nichts hervor - die einzig wahre und gedenkbare Schöpfung aus Nichts. - Hier werde ich auf die Felder der Physik herabsteigen; die Frage ist diese: Wie muß eine Welt für ein moralisches Wesen beschaffen sein? Ich möchte unserer langsamen, an Experimenten mühsam schreitenden Physik einmal wieder Flügel geben. So, wenn die Philosophie die Ideen, die Erfahrung die Data angibt, können wir endlich die Physik im Großen bekommen, die ich von späteren Zeitaltern erwarte. Es scheint nicht, daß die jetzige Physik einen schöpferischen Geist, wie der unsrige ist oder sein soll, befriedigen könne. Von der Natur komme ich aufs Menschenwerk. Die Idee der Menschheit voran, will ich zeigen, daß es keine Idee vom Staat gibt, weil der Staat etwas Mechanisches ist, so wenig als es eine Idee von einer Maschine gibt. Nur was Gegenstand der Freiheit ist, heißt Idee. Wir müssen also auch über den Staat hinaus! - Denn jeder Staat muß freie Menschen als mechanisches Räderwerk behandeln; und das soll er nicht; also soll er aufhören. Ihr seht von selbst, daß hier alle die Ideen, vom ewigen Frieden u.s.w. nur untergeordnete Ideen einer höheren Idee sind: Zugleich will ich hier die Prinzipien für eine Geschichte der Menschheit niederlegen und das ganze elende Menschenwerk von Staat, Verfassung, Regierung, Gesetzgebung bis auf die Haut entblößen. Endlich kommen die Ideen von einer moralischen Welt, Gottheit, Unsterblichkeit, - Umsturz alles Afterglaubens, Verfolgung des Priestertums, das neuerdings Vernunft heuchelt, durch die Vernunft selbst. - Absolute Freiheit aller Geister, die die intellektuelle Welt in sich tragen und weder Gott noch Unsterblichkeit außer sich suchen dürfen. Zuletzt die Idee, die alle vereinigt, die Idee der Schönheit, das Wort in höherem platonischen Sinne genommen. Ich bin nun überzeugt, daß der höchste Akt der Vernunft, der, indem sie alle Ideen umfaßt, ein ästhetischer Akt ist und daß Wahrheit und Güte nur in der Schönheit verschwistert sind. Der Philosoph muß ebensoviel ästhetische Kraft besitzen
als der Dichter. Die Menschen ohne ästhetischen Sinn sind unsere Buchstabenphilosophen. Die Philosophie des Geistes ist eine ästhetische Philosophie. Man kann in nichts geistreich sein, selbst über Geschichte kann man nicht geistreich raisonnieren - ohne ästhetischen Sinn. Hier soll offenbar werden, woran es eigentlich den Menschen fehlt, die keine Ideen verstehen - und treuherzig genug gestehen, daß ihnen alles dunkel ist, sobald es über Tabellen und Register hinausgeht. Die Poesie bekommt dadurch eine höhere Würde, sie wird am Ende wieder, was sie am Anfang war - Lehrerin der Menschheit; denn es gibt keine Philosophie, keine Geschichte mehr, die Dichtkunst allein wird alle übrigen Wissenschaften und Künste überleben. Zu gleicher Zeit hören wir so oft, der große Haufen müsse eine sinnliche Religion haben. Nicht nur der große Haufen, auch der Philosoph bedarf ihrer. Monotheismus der Vernunft und des Herzens, Polytheismus der Einbildungskraft und der Kunst, dies ist's, was wir bedürfen! Zuerst werde ich hier von einer Idee sprechen, die, soviel ich weiß, noch in keines Menschen Sinn gekommen ist - wir müssen eine neue Mythologie haben, diese Mythologie aber muß im Dienste der Ideen stehen, sie muß eine Mythologie der Vernunft werden.
Ehe wir die Ideen ästhetisch, d. h. mythologisch machen, haben sie für das Volk kein Interesse; und umgekehrt, ehe die Mythologie vernünftig ist, muß sich der Philosoph ihrer schämen. So müssen endlich Aufgeklärte und Unaufgeklärte sich die Hand reichen, die Mythologie muß philosophisch werden und das Volk vernünftig, und die Philosophie muß mythologisch werden, um die Philosophen sinnlich zu machen. Dann herrscht ewige Einheit unter uns. Nimmer der verachtende Blick, nimmer das blinde Zittern des Volks vor seinen Weisen und Priestern. Dann erst erwartet uns gleiche Ausbildung aller Kräfte, des Einzelnen sowohl als aller Individuen. Keine Kraft wird mehr unterdrückt werden. Dann herrscht allgemeine Freiheit und Gleichheit der Geister! - Ein höherer Geist, vom Himmel gesandt, muß diese neue Religion unter uns stiften, sie wird das letzte, größte Werk der Menschheit sein.

Zitat von Paulo Coelho in Der Alchimist (Buchzitat)

Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.
It's the possibility of having a dream come true that makes life interesting.

Zitat von Jules Verne in Die geheimnisvolle Insel, 1870 (Buchzitat)

Das Wasser ist die Kohle der Zukunft. Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist. Die so zerlegten Elemente des Wassers, Wasserstoff und Sauerstoff, werden auf unabsehbare Zeit hinaus die Energieversorgung der Erde sichern.

Zitat von Jules Verne in Reise zum Mond (Buchzitat)

Du wolltest doch Algebra, da hast du den Salat.

Zitat von Johann Wolfgang von Goethe in Die Leiden des jungen Werther (Buchzitat)

O es ist mit der Ferne wie mit der Zukunft! Ein großes dämmerndes Ganze ruht vor unserer Seele, unsere Empfindung verschwimmt darin wie unser Auge, und wir sehnen uns, ach! unser ganzes Wesen hinzugeben, uns mit aller Wonne eines einzigen, großen, herrlichen Gefühls ausfüllen zu lassen. - Und ach! wenn wir hinzueilen, wenn das Dort nun Hier wird, ist alles vor wie nach, und wir stehen in unserer Armut, in unserer Eingeschränktheit, und unsere Seele lechzt nach entschlüpftem Labsale.

Zitat von Johann Wolfgang von Goethe in Die Leiden des jungen Werther (Buchzitat)

Ich lebe so glückliche Tage, wie sie Gott seinen Heiligen aufspart; und mit mir mag werden was will, so darf ich nicht sagen, daß ich die Freuden, die reinsten Freuden des Lebens nicht genossen habe.

Zitat von C. S. Lewis in Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia (Buchzitat)

Von allen am missmutigsten war der Riese Wetterfest. Er wusste, alles war sein Fehler gewesen. Schweigend saß er da und vergoss dicke Tränen, die sich an seiner Nasenspitze sammelten und dann mit gewaltigem Klatsch auf das Lager der Mäuse fielen, die gerade warm geworden waren und anfingen, schläfrig zu werden. Sie sprangen hoch, schüttelten sich das Wasser aus den Ohren, drückten ihre kleinen Decken aus und fragen den Riesen mit schrillen, durchdringenden Stimmen, ob er etwa glaube, sie seien noch n icht nass genug [...] Darauf schlich Wetterfest auf Zehenspitzen davon, um sich einen Platz zu suchen, wo er sich ungehindert unglücklich fühlen konnte. Dabei trat er irgendeinem auf den Schwanz, und dieser eine biss ihn. So kam es also, dass alle außer sich waren.
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Zitat von Marcel Reich-Ranicki in Ein Mann ohne Identität. Mein Leben (Buchzitat)

Ich bin ein halber Pole, ein halber Deutscher und ein ganzer Jude.

Zitat von C. S. Lewis in Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia (Buchzitat)

'Werden die Sterne zusammenstoßen?' fragte Kaspian mit schreckerfüllter Stimme.
'O nein, teurer Prinz', erwiderte der Doktor, und auch er sprach im Flüsterton. 'Dazu beherrschen die Herren des oberen Himmels ihre Tanzschritte zu gut.'

Zitat von Martin Luther King in Die Kraft zum Lieben (Buchzitat)

Unsere Leidenskraft ist ebenso groß wie eure Macht, uns Leiden zuzufügen. Tut mit uns, was ihr wollt, wir werden euch trotzdem lieben. [...] Werft uns ins Gefängnis, wir werden euch trotzdem lieben. Werft Bomben in unsere Häuser, bedroht unsere Kinder, wir werden euch trotzdem lieben.

Zitat von Joanne K. Rowling in Harry Potter - Und der Stein der Weisen (Buchzitat)

Albus Dumbledore: 'Es verlangt einiges an Mut, sich seinen Feinden entgegenzustellen, doch genauso viel, den eigenen Freunden in den Weg zu treten.'
Albus Dumbledore: 'It takes a great deal of bravery to stand up to our enemies, but just as much to stand up to our friends.'

Zitat von Joanne K. Rowling in Harry Potter (Buchzitat)

Wir sind so stark, wie wir einig, und so schwach, wie wir gespalten sind.
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