Buchzitate aus Weiss wie Milch, rot wie Blut

Buchzitate aus Weiss wie Milch, rot wie Blut


Zitat von Alessandro D'Avenia in Weiss wie Milch, rot wie Blut - Bianca come il latte, rosso come il sangue (Buchzitat)

Heute brechen Wellen von Traurigkeit in meinem Zimmer. Ich versuche sie mit einem Schwamm einzudämmen. Ich bin lächerlich. Ein paar Minuten halte ich durch, dann steigt die Angst in mir auf, und ich bin ein Schiffbrüchiger inmitten eines Ozeans aus Einsamkeit.

Ich treibe in einer Wüste aus Weiss; ein riesiges grenzenloser, schalldichter Raum, in dem kein einziger Winkel auszumachen ist. Man weiss nicht, wo oben und unten, rechts und links ist... Ich schreie, doch jedes Geräusch wird verschluckt. Alles was mir über die Lippen kommt ist bereits verdorben. Silvia, ich bitte dich, ruf mich an.
Nella mia stanza oggi la tristezza sta entrando a ondate. Cerco di arginarla con una spugna. Faccio ridere. Resisto qualche minuto, poi la paura sale, e sono un naufrago al centro di un oceano di solitudine.

Galleggio in un deserto tutto bianco: una enorme sterminata stanza bianca insonorizzata, in cui non si distinguono neanche gli spigoli delle pareti. Non sai dov'è il sopra il sotto la destra la sinistra... Io urlo, ma ogni suono è inghiottito. Dalla mia bocca escono parole già marce.
Silvia chiamami, ti prego.
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