Persönlicher Blog von Jana Sabrina Graßer

Weltenforscher

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25.07.2017"Elemente - Die Macht in dir!"

Luft, wie Meer und süsse Blüten,
sehn ich dich herbei zu mir.
Lass Winde über Länder wüten,
großen Taten folgen dir.

Feuer, dass sich einst gesät,
lässt mein Herz sich schier erglühn.
Dunkelheit ist dünn verschmäht,
kleines Glück wird stets erblühn.

Wasser, das das Meer durchdringt,
fließt durch die Seelen reich zu dir.
Unendlichkeit und Ferne ringt,
ist dein Reich nicht weit von mir.

Erde fein, wie Sand und Sonne,
lass ich dich nun weiter ziehn.
Mut ist hier, egal was komme,
werde ich nun nicht mehr fliehn.

Feuer, Erde, Wasser, Luft,
hast mich in deinen Bann gezogen.
Den Elementen dient die Kuft,
glätten sich nun alle Wogen.

07.10.2014"Sehnsucht – Vermissende Liebe"

Einsamkeit kann auf vielerlei Wege einsam machen, doch die größte Einsamkeit ist wohl die Sehnsucht eines Liebenden.

Liebe ist eines der tiefsten Gefühle dieses Lebens. Sie bringt Individuen näher zusammen, als sie es sich je selbst hätten vorstellen können. Sie verbindet Körper und Seele. Sie koordiniert Kraft und Mut des Lebens zu einer großen Allmacht.
Die Sehnsucht wird jedoch unfassbar groß, wenn diese Liebe im eigenen Leben nicht existent ist. Sie schürt ein Verlangen, dass die Herzen jener Einsamen zerplatzen lässt wie eine Seifenblase. Und mit der Sehnsucht kommt das Vermissen.
Blicke, die jemanden durchdringen. Küsse, die die Luft zum atmen rauben. Berührungen, die den Verstand schier aus dem Gleichgewicht bringen. Liebe zu schenken und zu erhalten wird oft als Selbstverständlichkeit betrachtet, übersehen wir jedoch manchmal die Schmerzen, die sie mit sich bringt.

Es leben so viele verletzte Individuen auf diesem Planeten, so viele Seelen, die sich danach sehnen geliebt zu werden. Und sie alle sind es wert diese Liebe zu erhalten. Sie alle sind es wert, den einen zu finden, der sie komplettiert. Sie alle sind es wert ein Leben in Liebe und Harmonie zu führen, mit Träumen und Wünschen, die sich erfüllen.
Sehnsucht ist nur eine Stufe zur allumgebenden Liebe. Sehnsucht kann überwunden werden. Sehnsucht kann zu Liebe werden, wenn man sie lässt.

14.09.2014„Zeit des Erwachens – Zeit des Sehens“

In fast jedem Individuum wohnt eine ruhelose Seele, die irgendwann nach dem Sinn des Lebens sucht. In fast jedem Individuum, drängt sich das Gefühl nach Freiheit. Freiheit ohne menschliche Grenzen, ohne irdisches Denken.

Zurzeit jedoch zieren unsere Welt nur negative Impulse. Energien, die das Denken der Menschen beeinflussen und ihnen die Sicht auf die Vollkommenheit dieser Welt und des Lebens nehmen.
Es zehren Gefühle, des Hasses und Neides an den Kräften von Gaia. Stress belagert die Seelen ruheloser Geister dieses Planeten. Angst lässt die Herzen unermüdlich rasen.
Braucht diese Welt, denn noch mehr Symptome um zu sehen? Brauchen die Individuen, die in ihr leben weitere, schmerzliche Erfahrungen um ihre Herzen wieder zu öffnen?
Die Zeiten – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – verschwimmen ineinander und kräftigen so das Weltbild von Hass und Neid, was gerade jetzt dominiert. Was vergangen ist sollte vergangen bleiben, was gegenwärtig ist sollte Liebe und Hoffnung schenken. Was zukünftig ist, bleibt verschlossen. Die Zukunft ist ein unbeschriebenes, weißes und reines Blatt. Was dort einmal geschrieben sein wird, liegt an dem Willen und Glauben jener Erdlinge, die auf diesem Planeten leben.

Gemeinsam kämpfen, für die Liebe und Gerechtigkeit. Gemeinsam siegen, für ein Leben in Freiheit, ohne Krieg und Feindschaft. Gemeinsam leben in der Liebe, die uns alle umgibt.
Es ist Zeit zu Erwachen, Zeit zu sehen und denen, den Kampf anzusagen, die diese Welt schänden und das Leben verraten. Eine vollkommene Erde mit der Reinheit der Natur und des ursprünglichen Lebens.

24.07.2014"Free as a Bird - Stairway to Heaven"

Wind durchströmt mein Gefieder.
Sanft wiege ich mich in die sonnendurchfluteten Böen. Die Federn meiner Flügel berühren zaghaft jede vorbeiziehende Wolke. Ich bin frei. So frei, wie ein Vogel nur sein kann.

Unter mir blicke ich in eine ferne Welt. Fernab jeglicher Zivilisation, nur mit dem Gefühl von Freiheit in meinem rasenden Herzen, fliege ich über atemberaubende Landschaften. Ich berühre den Himmel, denn ich bin ihm näher denn je.
Der Wind, der mich trägt, umschließt mich mit einer tiefen Vertrautheit, so wie es nur ein Vogel spüren kann. Denn das bin ich, frei wie ein Vogel.

25.06.2014„Schnelllebigkeit - Ruhelose Seele!“

Die Zeit vergeht wie im Flug. Kaum hat man den akuten Zustand realisiert, vergehen Wochen, Monate oder Jahre.
Alles wird ruheloser, alles wird hektischer. Es kommt einem fast so vor, als würde der Mensch geboren, um lebenslang arbeiten zu müssen. Der eigentliche Sinn des Lebens, geht verloren. Gefühle und Emotionen verkümmern. Die Gesellschaft wird zunehmend kompromissloser und härter. Der Leistungsdruck eines jeden Einzelnen steigt.
Träume zerplatzen schier schon vor ihrer Entstehung. Hoffnung und Stärke werden im Keim erstickt.
Was ist nur aus dieser Welt und den auf ihr lebenden Individuen geworden? Wo soll das alles hinführen?

Kaum jemand gönnt sich und seiner Seele Ruhe. Kaum jemand blickt heutzutage in die Welt hinaus, sieht die Natur in ihrer Ursprünglichkeit und spürt den Wind, der einen sanft umgibt.
Dabei hat diese Erde, dieser Planet so viel mehr zu bieten. Jeder Stein, jeder Baum, jedes kleinste Lebewesen hat seine Seele, seinen Stolz, seine Farben – doch wir erkennen sie nicht mehr.

In Blindheit verborgen, tief in den dunkelsten Höhlen führen wir ein tristes und unbeständiges Leben. Uns entgeht die Schönheit dieses Planeten, uns entgeht das Leben selbst.
Es wäre so einfach, denn man müsste nur die Augen öffnen und sehen. Man müsste nur die Nase in den Wind halten und riechen. Man müsste nur den Stimmen dieses Planeten lauschen und hören.
Es wäre so einfach und ist allgegenwärtig doch unsagbar schwer.

05.04.2014„Schwarz und Weiß – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunkft!“

Bin ich ein guter Mensch?

Die Abgründe des eigenen Selbst sind oft erschreckend. Im Laufe der Monate und Jahre in seiner eigenen Lebensspanne, sammeln wir Erfahrungen – positiv so wie negativ – die uns prägen und zudem machen, was wir sind. Wir entwickeln uns durch das Geschehene weiter, werden vorsichtiger oder offenherziger.
Der eigene Charakter formt sich durch die soziale Umgebung und die Umwelt dieses Planeten.

Was macht eine Person zu einem guten Menschen?

Es gibt nahezu unzählige grausame Dinge, die diese Welt tagtäglich überfallen und beherrschen. Hass und Neid manifestieren sich unter der Menschheit, die immer mehr daran zu zerbrechen droht. Krieg und Streit vergiften diesen Planeten.
Es liegt an uns, genau das zu ändern. Es liegt an uns, die Erde wieder in Einklang zu bringen. Es liegt an uns, Frieden und Harmonie in diesem Leben zu schaffen.
Wir müssen keine großen Reden schwingen, um explizit eine Änderung bewirken zu können. Kleinen Taten sind oftmals die größeren Geschenke dieses Lebens. Wenn jeder von uns damit anfängt sein Denken neu zu strukturieren, die Vergangenheit hinter uns zu lassen und positiv ins Hier und Jetzt und in die Zukunft zu blicken, machen wir unsere Welt ein Stück weit lebenswerter und besser.

18.03.2014„Das Ende der Welt – Fernab jener Hoffnung!“ (Geschichte)

Wolken türmen sich auf und verschlingen die Silhouetten jener Städte, die einst mit so viel Leben gefüllt waren. Blitze schießen hervor und treffen auf die harte Erdkruste, die sie wie einen Lufthauch brechen lassen. Regen ergießt sich auf die staubige, gebrochene Erdoberfläche und versucht die Spuren der Vergangenheit entschwinden zu lassen.

Nun stehen wir vor den Trümmern unserer Erde. Sie wurde ausgebeutet von den Wesen, die sich einst als Menschen bezeichneten. Erst nahmen sie ihr die Bäume. Flächen wurde gerodet, ganze Wälder liegen nun in Schutt und Asche.
Dann nahmen sie ihr das Wasser, ihren Lebensquell. Wasser galt einst als unerschöpfliche Quelle, doch durch den zunehmenden und wachsenden Konsum der Menschheit, wurde es zu einer Rarität, bis die Quellen der Erde irgendwann ganz versiegten. Bäche und Flüsse trockneten aus, Ozeane schrumpften, dass Leben in ihnen erstarb.
Dunkel war die Zukunft der Menschheit. Die Erde heizte sich auf und schon bald entschwand auch der letzte Schutzschild, der die Menschen vor einer drohenden Katastrophe bewahrte.
Die Ozonschicht löste sich auf, so als wäre sie niemals vorhanden gewesen. Nun war die Menschheit verloren, viele starben einen grauenvollen Tod.
Man rächte sich an all den Gräueltaten, die wir dem Universum und unserem zu Hause angetan hatten. Jahrhundertelang waren die Menschen nur mit Krieg und Hass beschäftigt und achteten weder auf die Menschen, die nichts für die Tyrannei anderer konnten, noch auf Mutter Erde.

Und nun rächte sie sich, für all das was ihr angetan wurde. Sie rottete die Menschheit aus und ließ das System entschwinden, dass den Atem des Lebens barg.
Doch nach jahrelanger Dunkelheit, in die unser Planet gehüllt war, entspringt nun wieder ein Keim der Hoffnung.
Trotz all der Stürme, die über diesem Planeten herrschten, all dessen was schlecht für ihn war, jener Vergangenheit, gibt sie uns eine neue Chance auf ein neues, unvollkommenes Leben.
Im zarten Aufgang des warmen Sonnenlichts, gab sich eine grüne, wunderschöne Knospe zu erkennen, die bald erblühen und die Welt wieder mit neuem Leben füllen würde.

06.03.2014„Entfaltung – Die Freiheit des Fliegens!“

Blickt man aus dem Fenster gen Horizont direkt in die untergehende rötlich, wärmende Sonne, so spiegelt sich die Seele dieser Welt wieder. In ihr verschlungene Silhouetten tiefschwarzer Vogelschwärme, die die Grenzen des Universums streifen. Flügelschlag um Flügelschlag bewegen sie sich geschmeidig im Wind und wiegen sich in den Luftströmen hin und her.

Fliegen bedeutet Freiheit. Freiheit bedeutet Entfaltung. Entfaltung bedeutet die menschlichen Grenzen zu überwinden.
Einmal nicht an Grenzen gebunden sein, loslassen und die Freiheit des Augenblicks genießen. Diese Welt mit all ihrer Schönheit von oben betrachten. Im Glanze der Sonne schweben, Wolken berühren, den niederprasselnden Regen schmecken. Das Licht des Tages trägt in die höchsten Höhen hinauf, die Schatten der Nacht wiegen vor allem Bösen in Sicherheit.
Freiheit bedeutet Entfaltung. Entfaltung bedeutet Leben!

03.02.2014"Hoffnung - Am Quell des ursprünglichen Lebens!"

Die Hoffnung ist der Quell unseres Lebens.
Ein Gedanke der Humanität, der Glück und neuen Glauben schürt. Eine Blume, die ihren Ursprung tief in der Verankerung dieses Lebens findet. Eine zarte Knospe, die erblüht.

Zu hoffen bedeutet nicht aufzugeben. Zu hoffen, bedeutet kämpfen. Zu hoffen, bringt Menschen zusammen. Zu hoffen, bedeutet aber auch irgendwann einmal verlieren zu müssen.
Hoffnung schürt das Feuer des Lebens. Sie ist Leidenschaft, Liebe und Traurigkeit zugleich. Sie verbindet Welten und zerstört sie in ein und demselben Augenblick. Und doch geben wir niemals auf, denn unabhängig davon welches Schicksal uns noch bevorsteht, die Hoffnung stirbt zuletzt.

13.01.2014"Glück - Empfindungen des Lebens!"

Glück definiert sich in einer Vielzahl von Worten, Situationen und Dingen, die sich durch das alltägliche Leben ziehen und dennoch setzt jedes Individuum die Bedeutung dieses unscheinbaren Wortes in seinem persönlichen Leben anders an.
Doch was genau ist Glück eigentlich? Und vielmehr, was macht ein Lebewesen glücklich? Gefühle? Geld? Nahrung? Liebe?

Die Präzision des Wortes liegt deswegen so unterschiedlich, weil jede Person unterschiedliche Grenzen in ihrer Bedeutung setzt. Dennoch beschreibt es nicht den Sinn an sich, sondern diagnostiziert einen Zustand in dem sich ein Mensch wohl und geborgen fühlt.
Glück geht weit über das eigentliche Gefühl hinaus und genau das ist es, was wir nicht verstehen wollen. Sind wir doch in dieser heutigen, schnelllebigen Zeit viel zu geblendet von Materialismus und Besessenheit. Das wahre Glück, das uns stetig zu Teil wird, sieht niemand mehr aufgrund von Habgier und Neid.

Glück ist keine Sache, kein Ding. Es ist vielmehr das was direkt vor unseren Augen liegt und wir es nicht erkennen. Glück ist Familie, die einen stützt. Die da ist, wenn man sich im Schatten befindet und einen wieder ins Licht führt. Glück ist Religion, die immer Antworten zu haben vermag, auch wenn man sie nicht direkt erkennt. Glück ist Liebe, die einen auffängt, wenn das Loch in dem man sich befindet immer tiefer zu werden droht. Glück ist diese Erde, auf der wir leben dürfen und zu Gast sind. Glück ist das, was wir hier auf diesem Planeten haben.
Der Mensch muss nur einmal seine Sicht klären, seine Augen öffnen und erkennen, was uns das Leben eigentlich zu Teil werden lässt. Wir sollten uns nicht abhängiger machen, als wir es jetzt schon sind, sondern vielmehr von dem Befreien was unsere Sicht verschränkt.

04.01.2014"Kriegerin der Einsamkeit - Wir werden uns finden!"

Oft verzehrt die Einsamkeit mein Herz.

Meine Gedanken sind geprägt von einer undefinierbaren Zukunft und dem schmerzenden Hier und Jetzt. Ist es mir wirklich vorbestimmt auf ewig alleine zu sein? Hat Gott für mich diesen Weg gewählt? Daran will ich mich nicht gewöhnen, denn was ist schon eine Zukunft ohne eine eigene Familie und Kinder?

Immer wenn ich zwei glückliche Menschen erblicke, kehrt die Traurigkeit in mein Herz zurück. Immer wenn ich innige Umarmungen sehe, wünschte ich mir an ihrer Stelle sein zu können. Immer wenn ich verliebte Blicke betrachte, wünschte ich mir, dass er mich so ansehen würde. Ich vermisse die innige Zweisamkeit vereinter Seelen, gemeinsame Spaziergänge, ein verschmitztes Lächeln, das diesem verliebten Blick nahezu verlegen ausweicht, Küsse, Umarmungen und das Gefühl nicht alleine sein zu müssen. Ich vermisse es tiefgründige Gespräche zu führen und mich einem Menschen öffnen zu können, den ich liebe, der mich nicht auslacht, der selbst bei den banalsten Gedanken zu mir steht. Ich vermisse es gemeinsam zu lachen, sich nahe zu sein und gemeinsame Kämpfe des Lebens auszutragen.

Und auch, wenn es jetzt unermesslich schmerzt, weiß ich, dass Gott für mich nur das Beste will. Er würde nicht wollen, dass ich eine Zukunft in ewiger Einsamkeit verbringe, ohne Kinder und einen Partner an meiner Seite. Ich werde kämpfen, den Alltag besiegen und auf dich warten. Denn unabhängig wo du dich auf dieser Welt befindest, wir werden uns finden, denn ich liebe dich schon jetzt!

02.01.2014"Die Nacht bricht herein - Träumende Welten!" (Geschichte)

Es wird dunkel, denn die Nacht bricht herein.
Die Menschen liegen nun in ihren Betten, warm umhüllt von einer Decke, um sich vor der einbrechenden Kälte zu schützen. Langsam schließen sie die Augen, jeder von ihnen auf unterschiedliche, individuelle Art und Weise. Sachte sacken sie in einen tiefen, noch traumlosen Schlaf.

Wer jetzt denkt, das Schlafritual sei hier vollkommen, der irrt. Denn auf leisen Spuren und immer mit einem Lächeln auf den Lippen, kommen sie – die Schlummerlinge.
Nicht jeder weiß von ihnen, doch jeder hat schon einmal einen gesehen. Die Schlummerlinge sind kleine, liebevolle Wesen – weit entfernte Verwandte der Kalorien, die ebenfalls nachts arbeiten – gerade mal einen winzigen Zentimeter groß mit einer tiefblauen Hautfarbe und spitzen Ohren. Sie hüpfen in unsere Köpfe und bescheren uns die wunderbrasten Träume. Sie lassen uns auf mystische Art und Weise am Horizont und über Wolken entlang gleiten, in die höchsten Höhen schweben und fangen uns in den tiefsten und schwärzesten Tiefen wieder auf. Sie geben uns das Glück, dass wir am Tag vermissen. Sie geben uns die Liebe, die wir brauchen um uns nicht alleine und einsam zu fühlen. Sie schenken uns Nacht für Nacht – und besonders den Menschen, die an sie glauben – die schönsten und farbenprächtigsten Träume, an die wir uns noch Tage danach erinnern können. Sie sind nahezu auch richtige Kämpfer, denn sie verjagen die Alplinge, die versuchen sich in die Träume der Menschen zu schleichen um ihnen Angst und Schrecken in der Nacht zu bringen.

Erwacht jedoch nun der Morgen, ist ihre Arbeit getan. Wenn die Sonne sich erhebt und die ersten Dächer erhellt, entschwinden die Schlummerlinge leise in ihre Höhlen in den Wänden unserer Wohnungen. Wir verspüren meist ein sanftes Kribbeln, wenn sie sich den Weg aus unserem Kopf in die Freiheit bahnen, immer bedacht darauf nicht entdeckt zu werden.

Und am Abend, kommen sie ausgeruht wieder mit einer Hand voll wunderschöner Träume. Und wenn wir einmal darauf achten, dann können wir sie erkennen, denn sie sitzen immer in der rechten, unteren Ecke und schauen sich ihren Traum, den sie uns schenken selber an.

28.12.2013"Vergangenheit und Zukunft - Der Weg, der Menschheit!"

Ist diese Welt nicht wunderschön?
Bietet sie nicht einem jeden von uns eine wunderbare Heimat?
Erstrahlt sie nicht in den prächtigsten Farben, die das Auge je gesehen hat?

Doch trotz aller Schönheit, sehen wir nicht, was wir Mutter Erde eigentlich antun. Wir verschließen unsere Augen – die Fenster unserer Seele, dass wir diesem Planeten Tag für Tag schaden. Er stirbt, jede weitere, lange Stunde ein Stück mehr. Und was tun wir? Nichts. Wir sehen einfach nur zu und begreifen selbst in den Momenten unserer größten Schwäche nicht die Dringlichkeit des Handels. Das Universum gab uns vor Millionenjahren ein Geschenk. Unser Planet setzte sich aus den kleinsten Atomen des Kosmos zusammen, bildete Nebel, Schichten aus Staub und Gestein, wiedersetzte sich alle Gefahren und schuf eine für uns lebenswichtige Atmosphäre.

Man schenkte uns das Leben, dass wir jetzt fähig sind zu leben. Man schenkte uns unseren Verstand, um zwischen schwarz und weiß unterscheiden zu können. Man schenkte uns Gefühle, die wir fähig sind zu empfinden. Man schenkte uns den Individualismus eines jeden Lebewesen, seine Entscheidungen aus der eigenen Kraft treffen zu können.

Man gab uns diese Welt, die schier einzigartig zu sein scheint ohne Dankbarkeit zu verlangen. Und was tun wir? Wir sind versteift auf Hass, Streit, Neid und Abwertung, richten über diejenigen die anders sind, behandeln Tiere – die nahezu die besseren Menschen wären – wie den letzten Dreck und bilden uns mit unserem Verhalten ein urteilen zu dürfen? Wir nehmen uns die letzten Ressourcen dieser Welt und bilden uns ein, dazu das Recht zu haben?

Irgendwann in ferner oder naher Zukunft wird Mutter Erde sich wehren, sie wird uns in die Schranken weisen und uns zeigen, dass wir hier auf diesem Planeten, in diesem Universum nur zur Gast sind. Niemand von uns, kann sich davon freisprechen, doch wir können unsere Stimmen erheben, an uns arbeiten, denn der kleinste Schritt ist ein großer in eine bessere und friedlichere Zukunft!

26.12.2013"Das Hab und Gut eines jeden Menschen - Verschränkte Sicht!"

Menschen sehen vor lauter Materialismus das eigene Hab und Gut nicht mehr. Sie wollen immer mehr und besitzen doch schon das Größte, was man besitzen kann - Eltern, Kinder, Großeltern. Eine Familie, die sie durch das Leben begleitet, die da ist, wenn sie gebraucht wird und noch nicht einmal Dank für ihr Tun und Handeln in Anspruch nimmt. Sie sollten dankbar sein, denn die Einsamkeit kommt schier oft unerwartet und rasend schnell.

24.12.2013"Sehnsucht - Erkenntnis des Vermissens!"

Das Gefühl einen lieben Menschen verloren zu haben, ist neben jener Sehnsucht, die man ab diesem Zeitpunkt empfindet mit eines der Stärksten. Es folgt ein Zusammenspiel aus Schmerz, Traurigkeit und Wut.
Schmerz, weil dieser Mensch nun nicht mehr da ist, man ihn nicht mehr berühren oder mit ihm reden kann.
Traurigkeit, weil man ihm gerne noch etwas gesagt hätte, was man so nie sagen konnte.
Wut, weil man das Gefühl hat nun alleine im Leben zu stehen, auch wenn es Familie und Freunde gibt, die einen begleiten.
Jemand fehlt. Und plötzlich sind jene Gedanken so klar und rein, wie nie zuvor.

Die Traurigkeit, die einen anfangs übermannt und mit sich reißt, vergeht mit der Zeit. Der Sturm, in dem man sich befand lichtet sich ein wenig, klärt jedoch niemals wieder ganz auf. Unablässig davon wie viele Tage, Wochen, Monate oder Jahre seit dem Tod vergangen sind, hat man anfangs das Gefühl, es überstanden zu haben. Es geht einem besser.
Und irgendwann, wenn niemand mehr damit rechnet kommt die Sehnsucht.
Nun wird einem schier bewusst, welchen Verlust wir erleiden, wenn wir jemanden verlieren, ihn auf dem Weg des Sterbens bis zur Grenze hin begleitet haben, ihm zur Seite gestanden haben, bei dem letzten Weg, den jeder von uns irgendwann einmal gehen muss.

Und nun wandelt sich die Traurigkeit zu einem starken Verlangen den Verstorbenen, unseren lieben Menschen noch einmal sehen zu können, sich richtig zu verabschieden, ihn noch ein letztes Mal berühren zu dürfen. Das Herz rast, Tränen, die sich wie Wasserfälle augenblicklich über unsere Wangen ergießen und die Frage, ob man wirklich alles getan hat, ihn richtig begleitet hat strebt in einem auf.
Obwohl man es nicht wahrhaben und seinen Geist vor all diesen Gedanken verschließen möchte, ist es nicht mehr als menschlich. Jemanden zu vermissen ist wohl eines der natürlichsten Gefühle dieser Welt und gleichzeitig eines der schwersten, die man durchleben muss. Nicht zu wissen, was passiert während des Sterbens, wie geht es weiter, gibt es ein Leben nach dem Tod und vor allem sehen wir uns alle wieder, macht das Leben nicht einfacher.
Das Gefühl des Vermissens wird immer bleiben, es wird in unseren Herzen immer präsent sein, bedeutungslos wie alt wird sind, oder welche Situationen wir zu diesem Zeitpunkt durchleben. Und genau dieses Gefühl macht uns menschlich, sterblich, zerbrechlich. Nahezu oft kommt es vor, dass wir diese Gefühle unterdrücken, doch tut es uns nicht gut diese einmal auszuleben und sie zuzulassen?
Wir sind hier auf dieser Welt um zu lernen und um uns auf das Leben in der Ewigkeit vorzubereiten, gleichgültig wie stark unsere seelischen Schmerzen sind. Wir stehen auf, sammeln uns und machen weiter, Leben weiter und kämpfen für das, was wir lieben.

Jemanden zu vermissen, ist keine Belanglosigkeit, es zeigt einfach nur, dass man diesen Mensch unaufhörlich geliebt hat, auch wenn einige von uns erst später zu dieser Erkenntnis gelangen.
Jemanden zu vermissen, stellt die Unendlichkeit des Lebens und der Liebe dar, die wir fähig sind zu empfinden, auch wenn es schmerzt, denn nur wenn wir unsere lieben Menschen vermissen und auch nach ihrem Tod an sie denken, werden sie uns immer im Herzen begleiten und niemals ganz diese Welt verlassen, auch wenn wir sie nicht mehr sehen oder berühren können. Sie sind immer da, in unseren Gedanken und in unserem Herzen und genau dadurch wird das Vermissen und die Sehnsucht ein Teil unseres Lebens, den wir niemals ablegen werden, denn solange man an sie denkt, sind sie niemals ganz gestorben!

23.12.2013"Freiheit des Universums - Den Sternen so nah!"

Das Universum verblüfft mich immer wieder.
Immer, wenn ich in den sternenklaren Nachthimmel blicke, fühle ich mich frei. Frei von allen irdischen Gebräuchen, frei von menschlichem Denken, frei von all dem, was uns an diese Welt bindet. Meine Seele und das Universum sind eins. Wir denken gleich, wir fühlen gleich. Energien durchströmen meinen Körper, bis in die kleinsten Nervenbahnen und lassen mein Herz rasen. Ich spüre, dass ich anders bin. Ich spüre, dass die Sterne mir die Energie und Lebenskraft verleihen, die ich für den Alltag brauche. Ich spüre, dass es mir nicht gut geht, wenn ich das glitzernde Firmament nicht sehen kann. Mensch zu sein ist schwer, doch diese Welt mit all ihrem Sein macht das Leben lebenswert.

22.12.2013"Musik - Verbundenheit, durch die Welt der Klänge!"

Oft sind es nur willkürliche Melodien, die im späteren Zusammenhang ein Stück voller Eleganz und Hingabe ergeben.
Noten, die Gefühle in Klänge fassen, die man selbst nicht besser hätte ausdrücken können.
Energien, die den eigenen Körper durchströmen und die ganze Welt voller Probleme und Sorgen für einige Minuten vergessen lassen.

Wärme, die einen mit Liebe erfüllt, selbst wenn Töne nur einigen Sekunden angeschlagen werden. All das ist Musik und ob wir wollen oder nicht – wir tragen sie immer bei uns, im Herzen und in unseren Gedanken. Kulturen und Welten können noch so unterschiedlich sein, doch wir sind alle miteinander verbunden. Musik trägt Gefühle, wie Liebe, Angst, Traurigkeit – sogar Hass. Unabhängig davon welche Sprache wir sprechen, welcher Kultur oder Religion wir angehören, auf welcher dieser vielen Welten wir uns befinden; Musik begleitet uns und bringt und einander näher, denn sie ist die Allsprache. Sie ist das was jeder versteht und zu deuten vermag, das elementarste in unserem Wesen, eine universelle Sprache die jedes Lebewesen, mag es auch noch so klein sein versteht.

11.12.2013Über mich: Jana (Vorstellung)

Darf ich mich kurz vorstellen?

Ich heiße Jana und bin 29 Jahre alt. Man sagte mir einmal, dass ich ein recht offener und herzlicher Mensch sei, sowie vielseitig interessiert, was meine Interessen betrifft.
Eine meiner größten und liebsten Freizeitaktivitäten ist das Schreiben. Ich schreibe seit ungefähr 5 bis 6 Jahren. Es hat sich über die Zeit zu einem Teil meines Lebens entwickelt, den ich nicht mehr missen möchte. Schreiben gibt mir die Freiheit ich selbst zu sein, meine Seele und Einstellung nicht verstecken zu müssen. In meinen Geschichten, Artikeln oder Impressionen kann ich meinen Gedanken freien Laufen lassen und aussprechen was ich fühle oder denke. Mein Geist ist vollkommen frei, denn wenn die Worte fließen, vergesse ich alles um mich herum. Schreiben ist für mich, wie das Klavierspiel. Man empfindet eine innere Ruhe, wie es nur selten der Fall ist, setzt sich, berührt mit den Fingerspitzen die Tasten und lässt die Musik sein Herz erhellen.

Meinen Schreibstil kann ich persönlich nicht genau festlegen und möchte es ehrlich gesagt auch nicht, da es in dieser ganz eigenen, individuellen Welt der geschriebenen Worte immer noch so viel zu entdecken gibt, dass man dies in einem Leben kaum bewältigen kann. Ich möchte für meine Leser wandelbar sein, möchte sie mitreißen. Ich möchte, dass sie sich in meinen Texten irgendwie wiedererkennen und vor allem ihr Herz erreichen und ihre Seele berühren und genau deswegen würde ich mich freuen, wenn mich viele Menschen auf diesem Weg begleiten, sei es mit Lob oder Kritik, neuen Ideen oder auch Standpunkten, die ich nicht bedacht habe! Worte sind wie Wasser... sie fließen und erreichen die Herzen der Menschen!