Zitate von Heinrich Heine (Seite 2)

Christian Johann Heinrich Heine war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Heine gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren Überwinder.

Zitate
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Zitat von Heinrich Heine

Nichts fürchtet ein dummer Mann mehr
als eine gescheite Frau.

Männer, Frauen, Dummheit, Intelligenz
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Zitat von Heinrich Heine

Die Musik bei einem Hochzeitszug
erinnert mich immer an die Musik von Soldaten,
die in den Krieg ziehen.

Hochzeit/Ehe
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Zitat von Heinrich Heine

Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.

Freiheit, Meinung
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Zitat von Heinrich Heine

Liebe:
In Frankreich eine Komödie,
in England eine Tragödie,
in Italien eine Oper
und in Deutschland ein Melodrama.

Liebe, Europa
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Zitat von Heinrich Heine

Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.

Religion, Vernunft, Wut
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Zitat von Heinrich Heine

Gott hat die Esel geschaffen, damit sie dem Menschen zum Vergleich dienen können.

Gott, Menschen
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Zitat von Heinrich Heine

Das Glück ist eine leichte Dirne
und weilt nicht gern am selben Ort;
sie streicht das Haar dir von der Stirne
und küßt dich rasch und flattert fort.
Frau Unglück hat im Gegenteile
dich liebefest ans Herz gedrückt;
sie sagt, sie habe keine Eile,
setzt sich zu dir ans Bett und strickt.

Glück, Unglück
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Zitat von Heinrich Heine

Ein Kluger bemerkt alles.
Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

Dummheit, Intelligenz
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Zitat von Heinrich Heine - aus der Tragödie Almansor (1823)

Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.

Bücher
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Zitat von Heinrich Heine

Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.

Menschen
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Zitat von Heinrich Heine

Nur Narren wollen gefallen; der Starke will seine Gedanken geltend machen.

Gedanken
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Zitat von Heinrich Heine

Die deutschen Censoren ---- ---- ---- ----
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Zensur
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Zitat von Heinrich Heine

Dieses Geständniß, daß den Communisten die Zukunft gehört, machte ich im Tone der größten Angst und Besorgniß, und ach! diese Tonart war keineswegs eine Maske! In der That, nur mit Grauen und Schrecken denke ich an die Zeit wo jene dunklen Iconoklasten zur Herrschaft gelangen werden: mit ihren rohen Fäusten zerschlagen sie als dann alle Marmorbilder meiner geliebten Kunstwelt, sie zertrümmern alle jene phantastischen Schnurpfeifereyen die dem Poeten so lieb waren; sie hakken mir meine Lorbeerwälder um und pflanzen darauf Kartoffeln (...) und ach! mein Buch der Lieder wird der Krautkrämer zu Düten verwenden um Kaffe oder Schnupftabak darin zu schütten für die alten Weiber der Zukunft - Ach! das sehe ich alles voraus und eine unsägliche Betrübniß ergreift mich wenn ich an den Untergang denke womit meine Gedichte und die ganze alte Weltordnung von dem Communismus bedroht ist - Und dennoch ich gestehe es freymüthig, übt derselbe auf mein Gemüth einen Zauber, dessen ich mich nicht erwehren kann, in meiner Brust sprechen zwey Stimmen zu seinen Gunsten, die sich nicht zum Schweigen bringen lassen (...).
Denn die erste dieser Stimmen ist die der Logik. (...) und kann ich der Prämisse nicht widersprechen: »daß alle Menschen das Recht haben zu essen«, so muß ich mich auch allen Folgerungen fügen(...).
Die zweite der beiden zwingenden Stimmen von welchen ich rede, ist noch gewaltiger als die erste, denn sie ist die des Hasses, des Hasses den ich jenem gemeinsamen Feinde widme, der den bestimmtesten Gegensatz zu dem Communismus bildet und der sich dem zürnenden Riesen, schon bey seinem ersten Auftreten entgegenstellen wird - ich rede von der Parthey der sogenannten Vertreter der Nazionalität in Deutschland, von jenen falschen Patrioten deren Vaterlandsliebe nur in einem blödsinnigen Widerwillen gegen das Ausland und die Nachbarvölker besteht und die namentlich gegen Frankreich täglich ihre Galle ausgießen.

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Zitat von Heinrich Heine

So ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen.

Bildung
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