Buchzitate von Jodi Picoult (Seite 2)

Buchzitate von Jodi Picoult
Zitate 26 bis 50 von 72123
Zitat von Jodi Picoult

So habe ich mir unser Leben nicht vorgestellt; und vielleicht finden wir aus dieser Sackgasse auch nicht mehr heraus. Aber es gibt niemanden, mit dem ich mich lieber verlaufen hätte als mit dir.

Beziehung
24
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig

'Komm, du musst aufhören, dir wegen Jason die Augen auszuweinen. Er weiß, dass du auf ihn fixiert bist.' Zepyr schüttelte den Kopf. 'Jungs wollen nichts Kompliziertes, Trix. Die wollen … so was wie Jessica Ridgeley.' 'Was findet er bloß an der so toll?' Zephyr zuckte mit den Achseln. 'Wer weiß. Ihre Körbchengröße? Den IQ einer Fruchtfliege?'

4
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig

Hoffnung gehörte ebenso pathologisch zur Pubertät wie Akne und tobende Hormone. Und wenn man der Welt ein zynisches Gesicht zeigte, so war das bloß ein Schutzmechanismus, wie ein Abdeckstift bei Pickeln, weil es zu beschämend gewesen wäre, irgendwem oder sich selbst einzugestehen, dass man trotz der Abfuhren, die man sich einhandelte, noch immer nicht ganz aufgegeben hatte.

7
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig

Es gab keinen Hebel, den man umlegen konnte, um den Gefühlsstrom zu stoppen, keine Möglichkeit, die Erinnerungen vertrocknen zu lassen, die sich wie Säure in ihrem Magen sammelten, weil ihr Herz nicht mehr wusste, was es damit anfangen sollte. Sie machte Jason keinen Vorwurf; sie konnte sich so ja selbst nicht leiden. Aber sie konnte auch nicht wieder das Mädchen werden, das sie gewesen war, ehe sie ihm begegnete. Dieses Mädchen gab es nicht mehr.

8
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig

Vielleicht bedeutete es wirklich nichts, wenn man rumknutschte, ohne dass dabei Gefühle im Spiel waren, aber dann warst du auch selbst bedeutungslos.

10
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig

Aber als er älter wurde, begriff er, dass Worte Macht hatten. Eine Beleidigung musste nicht laut ausgesprochen werden, um dich zu kränken. Ein Schwur musste nicht geflüstert werden, damit du daran glauben konntest. Ein Gedanke, der sich dir im Kopf festgesetzt hatte, reichte voll und ganz aus, um die Handlungen von allen zu verändern, die dir über den Weg liefen.

12
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig

Ehebruch war ein Stein unter der Matratze, dessen schmerzhaften Druck man immer spürte, ganz gleich, wie man sich bettete. Was nutzte es denn, wenn man es schaffte, dem anderen zu verzeihen, und doch beide zugeben mussten, dass Vergessen unmöglich war?

Schuld, Treue
7
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig

Wir sind nie diejenigen, für die wir uns halten. Wir sind diejenigen, von denen wir mit aller Kraft glauben möchten, dass wir sie niemals werden können.

8
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig

Es war kein Zufall, dass Angst einen Menschen ebenso leicht zum Äußeren treiben konnte wie Liebe. Sie waren die unzertrennlichen Zwillinge des Gefühls: Wenn für dich nichts auf dem Spiel stand, hattest du auch nichts, wofür es sich zu kämpfen lohnte.

8
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Zeit der Gespenster

Wissenschaft kann nicht alles erklären. Wieso geht man an dreißigtausend Menschen vorbei, ohne sie einen Blick zu würdigen, und dann kommt jemand, bei dem man weiß, dass man nie wieder die Augen von ihr lassen will?

7
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig

Verliebtheit ist bloß ein anderes Wort für nicht klar sehen können. Wenn man einen Menschen liebt – erst dann wird er real.

8
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig

Die meisten Menschen sind zu sehr damit beschäftigt, über den Sinn des Lebens nachzudenken. Warum ich, warum jetzt? In Wahrheit widerfährt einem manches gar nicht aus einem bestimmten Grund. Manchmal geht es nur darum, für jemand anderen im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.

15
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Zerbrechlich

Es gibt eine Art von Schmerz, die man einfach nicht laut ausdrücken kann.

17
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Zerbrechlich

Ich weiß, dass es falsch war; nur muss man manchmal das Falsche tun, um das Gute zu erreichen.

10
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Zerbrechlich

Was uns formt, sind die Dinge, die wir ertragen müssen.

22
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Zerbrechlich

Ich weiß, wie selbstsüchtig das klingt; doch man wird ein Gefühl ja nicht los, nur weil man weiß, dass es falsch ist.

Gefühle
18
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Beim Leben meiner Schwester

Meine Brust fühlt sich an, als wäre sie voller Glitter und Helium, so wie damals, als ich klein war und in der Dämmerung auf den Schultern meines Vaters reiten durfte, als ich wusste, dass ich nur die Hände hochzuhalten und die Finger zu spreizen brauchte wie ein Netz, um die kommenden Sterne zu fangen.

9
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Die einzige Wahrheit

Das Leben legt für den Tod niemals eine Atempause ein.

Leben, Tod
7
Kommentieren0
Zitat von Jodi Picoult

Ab und an brauchen wir Wunder um zu verhindern, dass die Realität uns lähmt.

Wunder, Alltag, Realität
20
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Beim Leben meiner Schwester

Kennen sie das auch, diesen Augenblick dann und wann, wenn sich das ganze Leben plötzlich vor einem erstreckt wie ein Weg, der sich gabelt, und obwohl man sich bereits für einen entschieden hat, schielt man die ganze Zeit zu dem anderen rüber, weil man sicher ist, einen Fehler gemacht zu haben?

21
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus 19 Minuten

Niemand will das wahrhaben, aber es wird immer wieder Schlimmes geschehen. Vielleicht deshalb, weil alles mit allem zusammenhängt und irgendwer vor langer Zeit als Erster etwas Schlimmes getan hat, was dazu führte, dass ein anderer seinerseits etwas Schlimmes tat und so weiter. Aber vielleicht geschehen schlimme Dinge ja auch deshalb, damit wir uns daran erinnern, wie das Gute aussehen sollte.

10
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig - 64

Und wie bei jeder Form von Beschleuniger musste sich dadurch die Gleichung verändern. Man fügt Liebe hinzu, und jeder Mensch ist fähig, etwas Verrücktes zu tun. Man fügt Liebe hinzu, und alle Grenzen zwischen richtig und falsch drohen zu verschwinden

Liebe
5
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig - 208

Entscheidend war nicht, was sie sich gesagt hatten, sondern was ungesagt geblieben war: dass Vergeben und Vergessen untrennbar zusammengehörten - wie die zwei Seiten einer Medaille - und doch nicht gleichzeitig existieren konnten. Wer das eine wählte, konnte das andere nicht haben.

Vergessen, Vergebung
9
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig - 63

Wenn dein Lebenspartner fehlte, war das Bett nicht mehr dasselbe. Auf der anderen Seite war ein komisches schwarzes Loch, an das man sich nicht zu nah heranrollen durfte, sonst stürzte man in einen Abgrund der Erinnerungen.

Erinnerung, Vermissen
13
Kommentieren0
Buchzitat von Jodi Picoult aus Schuldig - 34

Aber was ihr Angst machte, das waren ihre Augen. Früher hatten sie eine dunkle moosige Farbe, doch jetzt waren sie mattgrün, so blass, dass es schon fast keine Farbe mehr war. Trixie fragte sich, ob man die Pigmente wegweinen konnte.

Weinen, Tränen, Augen
9
Kommentieren0
Zitate 26 bis 50 von 72123
Zitat hinzufügen