Buchzitate aus Sommer des Schweigens

Buchzitate
Buchzitat von Anna Maria Scarfò aus Sommer des Schweigens

Manche Geschichten müssen erzählt werden, obwohl sie wehtun. Keiner möchte sie gern lesen. Aber sie werden dennoch geschrieben, weil keiner sie durchleben sollte.
Anna Maria möchte in ihrem Dorf bleiben, bei ihrer Familie, unter dem Himmel Kalabriens.
Die kleine Frau hat ihre Geschichte erzählt, weil sie keinen Moment aufgehört hat, an sich und ihre Heimat zu glauben.

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Buchzitat von Anna Maria Scarfò aus Sommer des Schweigens

Kalabrien ist ein Land mit einer tiefen Seele und die muss man langsam entdecken, man darf sie nicht provozieren sonst kommt man nicht weit.

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Buchzitat von Anna Maria Scarfò aus Sommer des Schweigens

Ich bin Malanova für den, der mich missbraucht hat, denn ich werde nicht aufhören, sondern erst vor der Wahrheit Halt machen.
Ich bin Malanova für den, der nicht an die Stärke und den Mut der Frauen glaubt. Ich bin die Malanova für die Mütter und Frauen, die ihre Söhne und Männer aus Angst, Gewohnheit oder Unwissenheit verteidigen.
Ich bin Malanova für all die aus meiner Gegend, die Angst davor haben, jemanden anzuzeigen, das Schweigen zu brechen, etwas zu verändern. Ich bin Malanova, weil ich die Liebe suche.

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Buchzitat von Anna Maria Scarfò aus Sommer des Schweigens

Das ist Kalabrien. Ein Land der Extreme. Das Land, wo der Geist der Leute den Feldern um sie herum gleicht: Er ist hart geworden, um sich vor der Natur und den Menschen zu schützen.
Das Land des Windes & des Schweigens.
Das Land der Ehre.
Aber was bedeutet Ehre? Es bedeutet verletze Ehre. Doch wenn es sich um die Ehre einer Frau handelt, zählt sie nicht viel. Mehr zählt die Ehre der Familie, die es zu verteidigen gilt. Und noch mehr zählt die Ehre des Dorfes. Und das Schweigen.

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