Buchzitate von Walter Moers

Walter Moers ist ein deutscher Comic-Zeichner, Illustrator und Schriftsteller.

Die schönsten Buchzitate
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Buchzitat von Walter Moers aus Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär

Das Universum besteht aus sieben Regionen, Norden, Süden, Westen, Osten, Vorher, Nachher und Zuhause.

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Buchzitat von Walter Moers aus Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär

Ein vertrauter Geruch lag in der Meeresbriese, wie von Feuern, die in der Ferne brennen, mit einem Hauch von Zimt darin. So riecht, wie gelegentlich schon erwähnt, das Abenteuer.

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Buchzitat von Walter Moers aus Die Stadt der träumenden Bücher

Das Licht der Sterne, die du am Firmament siehst, ist Millionen, Milliarden Jahre alt...

Sterne
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Buchzitat von Walter Moers aus Rumo und die Wunder im Dunkeln

Das war kein Denken mehr und noch kein Träumen, es war eine Fähigkeit genau dazwischen, die er ganz unbescheiden 'Smeiken' nannte: nicht die Kunst sich zu erinnern,sondern die Kunst, die Erinnerung zu leben.

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Buchzitat von Walter Moers aus Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär

Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu überlassen.

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Buchzitat von Walter Moers aus Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Getürmt aus Buch auf Buch,
Verlassen und verflucht,
Gesäumt von toten Fenstern,
Bewohnt nur von Gespenstern.
Befallen von Getier
Aus Leder und Papier,
Ein Ort aus Wahn und Schall,
Genannt Schloss Schattenhall.

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Buchzitat von Walter Moers aus Die Stadt der träumenden Bücher

'Es gibt einen Ort im Universum, an dem sich alle großen künstlerischen Ideen bündeln, sich aneinander reiben und neue erzeugen' sagte er jetzt mit leiser Stimme.
'Die kreative Dichte dieses Ortes muß enorm sein - ein unsichtbarer Planet mit Meeren aus Musik, mit Flüssen aus purer Inspiration und mit Vulkanen, die Gedanken speien, umzuckt von Geistesblitzen.'

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Buchzitat von Walter Moers aus Die Wilde Reise durch die Nacht

'Tja', raunte der Vogel mit gesenkter Stimme. 'Das Leben ist eine wilde Reise! Gefährlich! Unvorhersehbar! Voller Überraschungen - selbst wenn du es damit verbringst, irgendwo auf einem Stuhl an ein und derselben Stelle sitzen zu bleiben.'

Leben
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Buchzitat von Walter Moers aus Ensel und Krete - 40/41

Wissen Sie eigentlich, wie mühselig es für einen Schriftsteller ist, den gleichmäßigen Fluß seiner Erzählung aufrechtzuerhalten? Natürlich nicht, woher sollten Sie als bloßer Konsument das auch wissen? Für Sie ist der anstrengende Teil mit dem Gang in die Buchhandlung beendet, jetzt haben Sie sich mit einer Tasse heißer Honigmilch in Ihren Lieblingssessel gelümmelt, tauchen in in den Strom der von Meisterhand verwobenen Worte und Sätze und lassen sich von ihm von Kapitel zu Kapitel tragen. Aber vielleicht können Sie wenigstens einmal versuchen, sich vorzustellen, wie sehr dem Autor manchmal seine Charaktere, der Ereigniszwang, die Dialogroutine und die Beschreibungspflicht auf die Nerven gehen?

Schreiben
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Buchzitat von Walter Moers aus Ensel und Krete - 37

Vieläugig starrte der Wald die Kinder aus seinen Astlöchern an. Ensel kam es vor, als habe er ohne Erlaubnis den Palast eines Zauberers betreten, in dem das Mobiliar belebt war und ihn heimlich beobachtete.

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Buchzitat von Walter Moers aus Ensel und Krete - 34

Krete fing bereits an, sich zu langweilen. Das Innere des Waldes hatte sich als weniger märchenhaft erwiesen, als sie es sich vorgestellt hatte. Es gab keine Einhörner, die an Flußbiegungen zur Tränke gingen, keine verwunschenen Schlösser aus Glas, nicht mal eine Riesenbohnenranke, die in die Wolken ragte. Ja, da waren kleine fliegende Elfenwespen, aber die schwirrten im Hochsommer auch in Fhernhachingen herum.

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Buchzitat von Walter Moers aus Ensel und Krete - 31

Ensel kniff die Augen zu schmalen Schlitzen zusammen, um auf seine Schwester den Eindruck der Unberechenbarkeit zu machen.

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Buchzitat von Walter Moers aus Ensel und Krete - 28

Die Vielfarbigkeit der Buntbärenfelle gab der ganzen Szenerie einen malerischen Anstrich, den keine andere Gemeinde Zamoniens zu bieten hatte. Es war wie ein lebendiges Sinnbild der Harmonie vor dem beruhigenden Hintergrund des grünen Waldes.

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Buchzitat von Walter Moers aus Der Schrecksenmeister - 236

Aus diesem hier habe ich einen Hustensaft gemacht, der zwar nicht besonders gut gegen Husten hilft, aber wenn du ihn genommen hast, fangen deine Haare so schön an zu singen, dass du den Husten völlig vergisst.

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Buchzitat von Walter Moers aus Der Schrecksenmeister - 168

Oben ist unten und hässlich ist schön.
(Motto der Ledermäuse)

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Buchzitat von Walter Moers aus Der Schrecksenmeister - 142

Er würde zum ersten Mal Sledwaya verlassen, seine Heimat eintauschen gegen die Welt.

Heimat
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Buchzitat von Walter Moers aus Der Schrecksenmeister - 138

'Jedes Ding', flüsterte Eißpin, 'hat seinen Schatten. Der Schatten ist die dunkle Seite, die jedem innewohnt. Solange er an uns gekettet ist, ist er unser Sklave, aber sobald man die Schatten von Ihren Besitzern trennt, zeigen sie ihr wahres Wesen. Dann werden sie böse, wild und gefährlich.'

Schatten
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Buchzitat von Walter Moers aus Der Schrecksenmeister - 64

'Gestatten: Mein Name ist Fjodor F. Fjodor, aber du kannst mich Fjodor nennen.' Echo wagte nicht, nach der Bedeutung des F's zwischen dem beiden Fjodors zu fragen. Vielleicht stand es für Fjodor.

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Buchzitat von Walter Moers aus Der Schrecksenmeister - 12

Das ist mächtig komisch, Herr Stadtschrecksenmeister. Macht ruhig Eure Scherze über einen, der mit einer Pfote im Grab steht, denn ich habe etwas übrig für schwarzen Humor. Seht mir aber bitte nach, dass ich darüber im Moment nicht lachen kann. Mir ist das Lachen im Hals stecken geblieben, und da habe ich es runtergeschluckt, weil ich so großen Hunger habe.

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Buchzitat von Walter Moers aus Der Schrecksenmeister - 114

'Du musst tun, was du nicht lassen kannst', sagte Fjodor und seufzte noch einemal tief. Der Schuhu sah Echo so lange mit seinem wässrigen Blick an, bis dem Krätzchen unbehaglich wurde. 'Aber du musst auch manchmal lassen, was du nicht tun kannst', fügte er geheimnisvoll hinzu.

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Buchzitat von Walter Moers aus Der Schrecksenmeister - 99

'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'

Mond, Sterne
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Buchzitat von Walter Moers aus Der Schrecksenmeister - 98/99

'Hmm...', machte Fjodor. 'Was schätzt du, wie weit der Mond von uns entfernt ist?'
'Das ist einfach', sagte Echo. 'Ungefähr so weit wie die Berge da hinten.'
Der Schuhu sah Echo lange an.
'Wie kommst du denn darauf?', fragte er schließlich.
'Das am weitesten Entfernte, was ich sehen kann, sind die Berge. Der Mond hängt genau darüber - also ist er genauso weit entfernt wie die Berge.'
Der Schuhu sah Echo wieder lange an. 'Das ist dein physikalisches Weltbild?', fragte er.
'Na ja, ich bin kein universalgelehrter Schuhu, ich bin ein dummes Krätzchen. Ich weiß nur, was mein Frauchen mir erzählt oder aus Büchern vorgelesen hat, und die waren alle nicht sehr dick und hatten meistens Bilder von lustigen Tieren drin. Von Eißpin lerne ich vieles über die Alchimie, aber nichts über die Astronomie. Er forscht lieber im Kleinen.'
'Verstehe', sagte Fjodor. 'Und wenn ich dir sage, dass der Mond ungefähr zwanzigtausendmal so weit von uns entfernt ist wie die Berge?'
'Dann würde ich dich für einen ziemlichen Spinner halten. Keiner kann so weit gucken.'

Mond
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Buchzitat von Walter Moers aus Die Stadt der träumenden Bücher

Dabei sah ich sie. DIE WEIßE FLEDERMAUS! Natürlich war es nicht die tote Kreatur aus meinem Zimmer, aber ich bin davon überzeugt, dass es wenigstens eine nahe Verwandte, ein Bruder oder eine Schwester von ihr war, die von ihr den Befehl aus dem Jenseits erhalten hatte mich in noch größere Schwierigkeiten zu bringen.

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Buchzitat von Walter Moers aus Die Stadt der träumenden Bücher

Es klang so, als versuchten im Nachbarzimmer eine Horde Yetis mit den Möbeln zu musizieren.

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Buchzitat von Walter Moers aus Die Stadt der träumenden Bücher - 235

Jeder Buchling nimmt irgendwann den Charakter des Dichters an, den er auswendig lernt, das ist unvermeidlich. Das ist unser Schicksal. Von Natur aus sind wir leere Blätter, die beschrieben werden wollen, ohne eigene Persönlichkeit. Und dann nehmen wir immer mehr die Eigenschaften unserers Dichters an, bis wir komplexe Individuen geworden sind.

Bücher, Charakter
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